Schwimmen mit Walhaien
im Südatlantik
Kurz & Bündig
Wann
2027
Dienstag, 16. Februar 2027 – Dienstag, 23. Februar 2027
Weitere Daten für Privattouren auf Anfrage
Wo
Start & Ende:
Flughafen Jamestown, St. Helena (Flughafencode HLE).
Wichtig: St. Helena ist nur per Flug erreichbar. Airlink bietet jeweils dienstags einen Direktflug ab Kapstadt an. Alternativ gibt es samstags einen wöchentlichen Flug ab Johannesburg.
Gruppe
Maximal 10 Gäste + Guide von Moby Wildlife Tours + Lokale Guides
Begleitung
Deutschsprachiger Guide von Moby Wildlife Tours + Lokale Guides
Kosten
Doppelzimmer: EUR 3’790.- pro Person
Einzelzimmerzuschlag: + EUR 450.-
Inklusive
Flughafentransfers, 5 Charterausflüge zu den Walhaien, Landexkursionen, Unterkunft, Mahlzeiten in der Gruppe, Präsentationen über Walhaie
Exklusive
Persönliche Ausgaben, Versicherung, An- und Abreise nach/von Jamestown (HLE), alkoholische Getränke, Trinkgelder
Körperliche Anforderungen
Mit Flossen, Maske und Schnorchel 100 Meter schwimmen können
Sich auf einer Leiter aus dem Wasser heben können
Auf ernährungsrechnische Intoleranzen und Unverträglichkeiten kann gerne Rücksicht genommen werden.
Hinweis
Diese Tour ist für Schnorchler gedacht. Frei- und Flaschentauchen ist nicht erlaubt.
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St. Helena ist eine abgelegene Insel im Südatlantik, rund 1.900 km westlich der Küste Afrikas, die vielen bis heute verborgen geblieben ist. Sie gilt als einer der isoliertesten Orte der Welt – nicht zuletzt, weil die Insel bis 2017 ausschliesslich per Schiff erreichbar war. Die raue Vulkanlandschaft mit ihren steilen Klippen, abgeschiedenen Tälern und dem tiefblauen Ozean wirkt wie aus einer anderen Welt und macht St. Helena zu einem echten Geheimtipp für Meeresliebhaber und Abenteurer.
St. Helena ist nach heutigem Wissensstand der einzige Ort weltweit, an dem erwachsene Walhaie — zwischen 8 und 12 Metern (!) — zuverlässig und in etwa gleichen Zahlen (Männchen und Weibchen) zusammenkommen. Das ist aussergewöhnlich, denn an anderen bekannten Walhai-Hotspots dominieren meist juvenile Tiere oder es gibt deutlich mehr Männchen. Diese sanften Riesen im warmen, glasklaren Wasser mit Sichtweiten von über 30 Metern zu erleben, versetzt selbst erfahrene Meeresliebhaber in ehrfürchtiges Staunen.
Wer also im Februar mit uns nach St. Helena reist, taucht ein in eine Welt, die zugleich extrem exklusiv und unglaublich lebendig ist: kristallklares Wasser, eindrucksvolle Natur, geschichtsträchtige Orte und die einzigartige Möglichkeit, Walhaie unter fairen und respektvollen Bedingungen zu beobachten — ein Erlebnis, das man ohne Zweifel als Natur-Geheimtipp bezeichnen darf.
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Walhaie sind die grössten Fische der Erde und erreichen beeindruckende Ausmasse: bis zu 12 Meter Länge und ein Gewicht von mehreren Tonnen. Zwischen Dezember und März tauchen diese sanften Riesen zuverlässig rund um St. Helena auf — und bieten ein Naturerlebnis, das weltweit seinesgleichen sucht.
Was St. Helena dabei so aussergewöhnlich macht: Auf keiner anderen bekannten Walhai-Route sammeln sich erwachsene Männchen und Weibchen in ähnlich grossen Zahlen. An den meisten Hotspots der Welt bestehen die Gruppen überwiegend aus Jungtieren oder es dominieren die Männchen deutlich. Den ausgewachsenen Tieren zu begegnen, ist daher ein absolut seltenes und einzigartiges Phänomen. Und was dieses Erlebnis noch intensiver macht: Auf St. Helena ist man fast immer allein auf dem Wasser — ohne Massentourismus, ohne Gedränge, ohne Lärm. Nur das Boot, der Ozean und die Walhaie.
Wissenschaftler vermuten inzwischen, dass St. Helena eine besondere Rolle im Lebenszyklus der Walhaie spielt — möglicherweise sogar im Zusammenhang mit Paarung oder Fortpflanzung. Die grosse Zahl ausgewachsener Tiere scheint jedenfalls kein Zufall zu sein.
Wenn man mit Maske und Schnorchel in das warmklare Wasser gleitet, erlebt man Momente, die man nie vergisst. Die Sicht reicht oft 30 bis 40 Meter weit, das Wasser hat angenehme 23–25 °C, und unter einem gleitet ein Walhai gemächlich dahin — ruhig, würdevoll, vollkommen unbeeindruckt von unserer Anwesenheit. Begegnungen ohne Fütterung, ohne Zwang, ohne künstliche Anziehung — einfach frei, wild und absolut respektvoll gegenüber dem Tier.
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Während unserer Zeit auf St. Helena wohnen wir im Mantis Hotel im Herzen von Jamestown. Das liebevoll restaurierte Boutique-Hotel verbindet historischen Charme mit modernem Komfort und liegt nur wenige Schritte von kleinen Läden, der Jakobsleiter und der Uferpromenade entfernt. Die gemütlichen Zimmer bieten eine ruhige Rückzugsmöglichkeit nach erlebnisreichen Stunden auf dem Meer oder Ausflügen über die Insel.
Das hoteleigene Restaurant verwöhnt uns mit frischer, regional inspirierter Küche, und wir geniessen Frühstück und das eine oder andere Abendessen in entspannter Atmosphäre. Die kulinarische Szene Jamestowns überrascht zudem mit charmanten Lokalen, die für fangfrischen Fisch, Meeresfrüchte und lokale Spezialitäten bekannt sind — aber auch Fleischliebhaber finden eine vielfältige Auswahl. Während unserer Woche werden wir verschiedene Restaurants ausprobieren.
So wird das Mantis Hotel nicht nur unsere Unterkunft, sondern ein angenehmer Ausgangspunkt, um das Inselleben aus nächster Nähe zu erleben.
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Tag 1: Wir holen dich am Flughafen in Jamestown ab und bringen Dich in unser Hotel. Wir lernen uns nach dem Check-in besser kennen und geben Dir einen Überblick, was in den gemeinsamen Tagen ansteht.
Tage 2-7: An fünf Tagen erkunden wir die Gewässer rund um St. Helena und machen uns auf die Suche nach Walhaien, grossen Delfinschulen und anderen Meeresbewohnern. Jede Ausfahrt bietet neue Chancen auf Begegnungen im klaren, warmen Wasser und führt entlang eindrucksvoller Küstenabschnitte und unberührter Felslandschaften. Zwischen den Meeresabenteuern erleben wir die Insel an Land: Wir entdecken historische Orte wie Napoleon’s House und sein Grab, geniessen weite Ausblicke bei leichten Wanderungen und erkunden die markanten Landschaftszonen. Die Nachmittage und Abende lassen wir entspannt ausklingen — mit gutem Essen, gemeinsamen Gesprächen, Fotos, Videos und spannenden Vorträgen. So entsteht eine abwechslungsreiche Woche, die Meer, Natur, Geschichte und gemütliches Beisammensein miteinander verbindet — und die Faszination St. Helenas in all ihren Facetten zeigt.
Tag 8: Auschecken und Abreise.
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St. Helena im Februar überzeugt durch ein warmes, angenehmes Klima. Die durchschnittlichen Tageshöchstwerte liegen meist um 25–28 °C, nachts liegt die Temperatur bei etwa 20 °C. Die Winde können zeitweise kräftig wehen, und es gibt meist eine Mischung aus Sonne und gelegentlichem Niederschlag. Leichte, atmungsaktive Kleidung ist tagsüber in Kombination mit einer Windjacke ideal – abends ist längere, wärmere Kleidung zu empfehlen. Unverzichtbar sind Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, Kopfbedeckung und Sonnenbrille – sie sind essenziell für den Schutz vor der intensiven Sonne.
Für unsere täglichen Ausfahrten stellen wir Schnorchel, Maske und Flossen zur Verfügung. Die Wassertemperatur liegt bei etwa 23–25 °C. Vor Ort besteht die Möglichkeit, auf 5 mm lange Neoprenanzüge des Tauchcenters zurückzugreifen. Unser Partner vor Ort empfiehlt jedoch ausdrücklich lediglich UV-Schutz (Rash Guard) oder einen 3 mm Neoprenanzug. Wenn du eigenes Equipment hast, mit dem du dich wohler fühlst, kannst du dieses gerne mitbringen. Auf Wunsch stellen wir ausserdem Bleigurte inklusive Blei zur Verfügung.
Normalerweise weht im Februar ein sanfter bis mässiger Wind, der auf See jedoch etwas stärker spürbar sein kann. Wir empfehlen dringend, eine gute wasser- und winddichte Jacke mitzunehmen – die Temperatur auf dem Wasser kann sich mit dem Wind überraschend kühl anfühlen.
Für Unterwasseraufnahmen sind Weitwinkelobjektive bis etwa 30 mm ideal — sie ermöglichen beeindruckende Fotos von Walhaien oder anderen Meeresbewohnern. Auch Action-Kameras liefern unter Wasser sehr gute Ergebnisse.
In St. Helena ist die lokale Währung das Britische Pfund (GBP). Es ist ratsam, Bargeld mitzubringen, insbesondere für die £20 Einreisegebühr oder falls du persönliche Einkäufe tätigen möchtest, da Kreditkarten nicht überall akzeptiert werden — Geldautomaten gibt es auf der Insel nicht.
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